Leitvers:

"Freut euch allezeit!

Betet unablässig!

Sagt in allem Dank!

Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch."

1.Thess 5,16-18


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Gottes Gegenwart bringt Licht in die Finsternis. Beim Beten machen wir uns bewusst, dass dieser Gott genau hier ist wo wir sind. Er ist nicht fern, sondern nah. Beten heißt, überall wo wir sind die Fackel zu ergreifen und die Umgebung plötzlich von seinem Licht erleuchtet zu sehen.

 

Als Gott zu Mose aus einem brennenden Busch sprach (Ex 3,2), bemerkte Mose, dass der Busch zwar im Feuer brannte, aber nicht verbrannte. So ist Gott. Er entzündet sein Licht, entfaltet seine Kraft, verändert die Umgebung; aber sein Ziel ist nicht Zerstörung, sondern Heilung und Wiederherstellung. In diesem Sinne wollen wir hier beten.

 

Die Fackel ist ein Symbol des Wächters, der Tag und Nacht die Augen offen hält. "Ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!" (Jes 62,6-7).

Jesaja sagte: "Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht innehalten, bis seine Gerechtigkeit aufgehe wie ein Glanz und sein Heil brenne wie eine Fackel." (Jes 62,1). Möge Gottes Heil brennen wie eine Fackel in Jerusalem, Annaberg-Buchholz und jedem anderen Ort.

Feuer war im Alten Testament ein Symbol für Opferungen. Man hat etwas hingegeben und nicht länger für sich selbst beansprucht. Im Buch der Psalmen - einer biblischen Liedersammlung - kann man lesen, dass es Gott dabei im Grunde nicht um Opfertiere ging, sondern um unser Herz. Vertrauen und Dankbarkeit die von Herzen kommt, sind das größte Opfer, das wir für Gott entzünden können. "Wer Dank opfert, verherrlicht mich und bahnt einen Weg; ihn werde ich das Heil Gottes sehen lassen." (Ps 50,23)

Darum geht's in unseren Gebeten und unserem Lobpreis.